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5 Gründe, warum du nicht regelmäßig malst und wie du das ändern kannst

Ich weiß nur zu gut wie es ist, wenn ich einige Tage nicht gemalt habe. 5 Gründe, warum du nicht regelmäßig malst und wie du das ändern kannst, erzähle ich dir hier.

Malen gehört inzwischen so sehr zu meinem Leben wie Schlafen und Sport. Wenn ich es nicht regelmäßig tue vermisse ich es und werde sogar missmutig. Geht es Dir ähnlich? Du möchtest so kreativer sein, aber abends denkst du oft unzufrieden: „Hm, das hat ja heute wieder nicht funktioniert. Dabei tut es mir doch jedes Mal so gut! Ständig war etwas anderes. Morgen will ich aber unbedingt malen!“

Hier verrate ich dir einige Gründe, die dafür sorgen können, dass du dich ständig selbst austrickst. Natürlich erzähle ich dir auch wie du es endlich regelmäßig an deinen Malplatz schaffst.

  1. Du nimmst das Malen nicht wichtig genug.

    Hört sich das auf den ersten Blick für dich zu hart und falsch an? Denn inzwischen spürst du ja, dass Malen für  dich wichtig ist. Du weißt, dass es dir guttut und dir Freude bringt. Du fühlst es auch oft, nachdem du die Stifte und Pinsel in der Hand hattest. Dennoch hast du es bisher nicht in deinen Alltag integriert. Also stimmt da etwas zwischen wollen und tun nicht ganz.

    Genau wie regelmäßige Meditation oder Sporteinheiten ist es wichtig, dass du feste Verabredungen mit dir selbst einplanst. Wenn dir das Malen so wichtig ist, dann schaffe dir einen festen Arbeitsplatz und Equipment, das stets griffbereit für dich bereitsteht.

    Das muss gar nicht viel sein: eine kleine Ecke am Küchentisch oder im Wohnzimmer reicht. Vielleicht nimmst du dir zu Beginn eine Schachtel in der Du gutes Papier, Farbe und Stifte/Pinsel sammelst. Dann vereinbarst du mit dir selbst z. B. drei Tage in der Woche feste Uhrzeiten, an denen du malen möchtest.

    Vielleicht passt es morgens gut? Beim ersten Kaffee fließen die Ideen oft wie von allein und du kannst es als kleines buntes Morgenritual in Deinen Alltag einführen. Oder du nimmst es dir nachmittags oder abends vor, je nachdem, wann du dich entspannen möchtest. Manchmal reichen schon 15 Minuten aus, um dieses schöne Gefühl zu erleben. Die Freude und der Flow setzt ein und du kommst ganz im Jetzt an.

    Halte dich zu Beginn auf wirklich an die vereinbarten Zeiten. Plane lieber zu Beginn weniger Zeit ein, dafür bleib aber konsequent dran. Du wirst sehen, so entsteht langsam aber sicher eine neue Routine.

  2. Du lässt dich leicht ablenken

    Dieser Punkt ist oft mit dem ersten eng verbunden. Denn wenn du das Malen nicht wichtig nimmst, lässt du dich auch schneller davon abbringen. Natürlich ist es einfacher, sich auf der Couch z. B. von Netflix und Co. berieseln zu lassen. Es spricht auch gar nichts dagegen, auch ich liebe meine Serien 😉. Dennoch weiß ich wie gut mir das Malen tut und ziehe es seit langem dem stundenlangen passiven Konsumieren von TV vor. Auch hier helfen wieder feste Zeiten für das eine und das andere.

    Sollte dein Partner kein eigenes Hobby haben kann es schnell passieren, dass er ständig um dich herumscharwenzelt und wissen will, was du da genau machst. Er will deine Aufmerksamkeit. Deshalb ist es so wichtig, dass du dich fokussierst und den Entschluss fasst, dass das Malen für dich wichtig ist. Er wird es mit der Zeit akzeptieren und sich ein eigenes Hobby suchen. Nach deiner regelmäßigen Malpraxis wird er sicher merken, wie entspannt und zufrieden du danach bist.

    Aber auch andere Personen und Mitbewohner können dich immer wieder von deinem Vorhaben ablenken und abbringen. Wir Frauen neigen gern dazu, es möglichst allen anderen recht machen zu wollen. Wenn die Kinder, der Mann, der Hund, Katze oder das Kaninchen etwas brauchen, stehen wir natürlich stets parat und lassen unsere Sachen einfach stehen. Leider können viele Männer oft nicht nachvollziehen, dass wir Frauen Kreativität lieben und uns darüber gerne ausdrücken.

  3. Dein innerer Kritiker hält dich ab

    Da ist er wieder, mein Freund der innere Kritiker. Du kennst das Thema vielleicht schon längst und hast dich mit dem Thema schon auseinandergesetzt. Du weißt genau, dass es diese innere Stimme gibt, die gerne kritisiert und an einem herumnörgelt. Aber das passiert doch nur, während du malst und nicht schon vorher! Ist das so?

    Der innere Kritiker ist geschickt und schleicht oft auf leisen Sohlen um uns herum, ohne dass wir ihn bewusst wahrnehmen. Vielleicht hält er dich davon ab zu starten und loszulegen, denn: wenn du gar nicht erst anfängst mit dem Malen, dann kannst du dich selbst ja auch nicht kritisieren.

    Hinterfrage diesen Punkt bitte einmal ehrlich. Schreibe es dir eventuell sogar auf und spüre eine Weile hinein. Solltest du darauf kommen,  dass dich der innere Kritiker tatsächlich vom Starten abhält, dann lege ich dir hier mein Kunstmanifesto ans Herz. Druck es dir gerne aus und häng es dir sichtbar an einen Platz an dem du oft vorbeigehst.

    Es wird dich an deine Freude beim Malen erinnern und dabei unterstützen, die Anfangshürde des Startens zu überwinden. Lass dich von deinem Horst nicht austricksen (Also es ist mein Horst, das weißt du ja inzwischen, wie heißt dein innerer Kritiker? Leg los und male 😊.

  4. Du hast ein schlechtes Gewissen

    Wie jetzt schlechtes Gewissen? „Wieso sollte ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich male?“, denkst du dir jetzt? Wenn du kein mulmiges Gefühl bei diesem Gedanken hast, dann gratuliere ich dir. Bei mir ist es heute auch nicht mehr so, allerdings war es bei mir vor einigen Jahren genau das Thema als ich wieder intensiv mit dem Malen begann. Ich war erschöpft und müde vom Mamasein, von Haushalt, Garten und Job. Als ich mich immer öfter hinsetzte um zu malen, kam es mir zuerst wie Zeitverschwendung vor. Es gab doch so viel Wichtigeres zu erledigen, viel nützlichere Dinge!!

    Wieso müssen in unserer Gesellschaft schöne Dinge, die uns guttun, uns innerlich heilen und einfach nur tiefe Freude bereiten, ständig nützlich sein und irgendeinen äußerlichen Mehrwert bieten? Muss jedes Bild, das ich male, ein großartiges Motiv werden und direkt an der Wohnzimmerwand über der Couch hängen? Oder darf ich es einfach aus reiner Freude am Malen selbst tun ohne Künstlerergebnis?

    Als ich mich bei diesem Gedanken ertappte, änderte sich etwas an meinem Malprozess. Ich wurde frei. Ich erlaubte mir, aus mir selbst zu schöpfen und Freude zu empfinden. Ich gönnte mir selbst etwas Schönes, weil es mich glücklich machte und der inneren Göttin in mir Licht und Kraft schenkte. Ich verstand, dass es für mich lebenswichtig war, nicht zur zu funktionieren, sondern auch etwas für meine Sinnlichkeit und meinen Feinsinn zu tun. Das ist doch wohl alles andere als Zeitverschwendung, oder?

    Vielleicht ist es bei dir ähnlich? Gönnst du dir selbst schöne Dinge, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen? Bist du in deiner Selbstliebe und nährst du dich selbst mit Dingen, die dir wichtig sind im Leben? Meine Zauberfrau, du hast es sowas von verdient glücklich zu sein und schöne Dinge zu tun, einfach aus Freude!

  5. Du hast keine gleichgesinnten Soulsisters

    Gleichgesinnte zu haben ist immer wunderschön, egal ob beim Malen oder einer anderen Betätigung. Besonders das Malen lädt dazu ein, es allein zu Hause zu machen. Eine meiner schönsten kreativen Zeit war es grade zu Beginn, als ich mit meiner guten Freundin Karin einen gemeinsamen Malkurs besuchte. Wir fuhren jeden Donnerstagabend nach der Arbeit miteinander zu unserer Kunstdozentin Elzbieta Mulas und es war einfach so magisch.

    Allein schon in ihr Atelier zu kommen hatte so eine besondere Atmosphäre. Überall hingen Kunstwerke von ihr und Pinsel, Stifte und Material lud aus jeder Ecke zum Ausprobieren ein. Sie kochte uns Tee, wir hörten Musik und malten miteinander. Sie hielt unseren kreativen Raum und lehrte uns auf liebevolle, aber konsequente Weise zu malen. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und ich liebe noch heute die Erinnerung daran.

Gute Malkurse gib es online inzwischen auch auf Deutsch

Derzeit ist es leider immer noch nicht möglich Kurse vor Ort zu besuchen. Inzwischen gibt es auch auf dem deutschsprachigen Markt  immer mehr Künstlerinnen, die ihre Malkurse online anbieten. Ich selbst habe schon viele Online-Malkurse von internationalen Dozentinnen gebucht und bin davon seit Jahren begeistert. Vielleicht ist es auch für dich eine schöne Möglichkeit, mit dem Malen dran zu bleiben und Dich inspirieren zu lassen?

Meine Kollegin Sylvia Herdan bietet z. B. eine wunderschöne Art zu malen an. Ihr Slogan ist „Free your inner magic“ und dein persönliches Soulboard zu gestalten ist eines ihrer Spezialthemen. Ich habe den Kurs bei ihr gebucht und freue mich schon sehr darauf. Hier geht’s zu ihrer Website.

Wenn Du Lust hast regelmäßig mit mir zu Malen lege ich dir meinen love & paint Kurs ans Herz. Es gibt inzwischen schon zwei Teile: Teil 1 ist der „Seelenwärmer Kurs“. Hier geht es darum 4 Motive zu malen, die deine Seele wärmen und Dein Herz erfreuen. Schau doch mal rein.

Bei love & paint 2 geht es um eins meiner Lieblingsmotive Budhhas, geht es dir auch so? Male 4 Buddha ART Projekte, die dich entspannen und deinen Spirit nähren. Wie du weißt verbinde ich bei meinen Kursen das Malen mit Spiritualität und Achtsamkeitspraxis. Es gibt nichts Schöneres als beim Malen in seine innere Mitte zu kommen.  Hier gehts zur Kursbeschreibung.

Ich hoffe, du lässt dich ab jetzt nicht mehr vom Malen abbringen, denn Kreativität ist dein zuhause.
Alles Liebe von deiner Dani


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Hallo! Mein Name ist Daniela Binder. Ich bin Kreativmentorin und Künstlerin. Du suchst beim Malen Deinen eigenen, kreativen Flow? Du möchtest Dich dabei auch gleichzeitig mit dem Thema Spiritualität beschäftigen? Mit Online-Kursen, Tutorials und Tipps rund ums Malen unterstütze ich Dich sehr gern dabei. Viel Spaß beim Stöbern in meinem Blog.

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