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Weihnachtszeit ist Schnappatmungzeit – ohne mich

Es ist Winterzeit oh ja. Und das Weihnachtsfest naht mit großen Schritten. Ich war dieses Jahr ganz stolz, dass ich den Adventskalender (ja meine geherzten lieben Wiener/innen, bei mir gibt es als kölsches Mädchen ein ssss hier im Wort ;-)) für die Kinder schon vor dem 1.12. an der Treppe angebracht habe. Genauso habe ich es dieses Mal geschafft, entspannt das Haus zu schmücken. Allerdings ausschließlich mit den Sachen, die ich wirklich mag.

Weihnachtszeit ist Schnappatmungzeit – kennst Du Das?

In den letzten 13 Jahren war die Weihnachtszeit für mich jedes Mal ein stressiges Thema. Alles unter einen Hut, oder vielmehr unter meine anspruchsvolle Nikolausmütze zu bekommen war fast unmöglich.

Da stand oft mein überhöhtes Perfektionsstreben, meine Ansprüche ans Fest sowie die Ansprüche der anderen Familienmitglieder im konträren Gegensatz zu meinem emotionalen und energetischen Zustand.

Regelmäßig kurz vor Weihnachten ist mir nämlich fast die Puste vor Erschöpfung und Nervosität ausgegangen und ich habe mich Heiligabend mit letzter Kraft in meine schicken Weihnachtsklamotten geschmissen und schnell den ersten Sekt geschlürft haha. (danach ging es dann wieder aufwärts 😉…)

Kennst Du dieses Gefühl, wenn Dir eigentlich schon alles zu viel ist, Du aber mit dieser gefühlten Schnappatmung durch die Gegend rennst? „Das muss ich noch besorgen und hier muss ich noch hin!“ „Und da haben wir diese Weihnachtsfeier und da wollten wir doch auch noch hin!“

Puuuuh, da wird mir schon vom Lesen schwindelig und leicht grummelig in der Magengegend. Ich bekomme jetzt grade das Gefühl nicht los, dass ich nicht die einzige in der Runde bin, der es so geht.

Diese Hektik in der Weihnachtszeit – nicht mehr mit mir

Einerseits finde ich es wirklich schön, wenn überall die Lämpchen hängen und es immer festlicher wird. Andererseits nervt mich der Konsum zusehends. Seit meine Kinder nicht mehr an den Nikolaus und ans Christkind glauben, hat sich diese magische Zeit auch zusätzlich wieder verändert. Egal mit wem ich mich unterhalte, eigentlich geht es sehr vielen so, oder?

Weihnachten hin oder her, Entspannung ist angesagt.

Ich habe mir deshalb dieses Jahr einfach meine persönlichen Kraftquellen erschaffen! Ja wohl! So möchte und werde ich diese doch eigentlich wundervolle Zeit entspannt(er) überstehen! Und Du kannst das auch. Ich fordere Dich hiermit von Herzen auf: erschaffe Dir Deine eigenen Weihnachts-Kraftquellen.

Wie kommst Du an Deine persönlichen Kraftquellen

Was sind nun diese Kraftquellen? Für mich ist es natürlich wieder das Malen. Deshalb habe ich mir an jedem Adventssonntag einige Zeit für mich reserviert, in der ich in meinem Art Journal male. Ich habe es meine „Maaalzeit“ genannt.

In diesen 1,5 Stunden ziehe ich mich zurück und schaue mir ganz bewusst die vergangene Woche an. Wann und wo war es hektisch? War mir etwas zu viel? Was war es? Wann gab es Momente der Ruhe und der Muße? Wann habe ich mir Zeit für die Familie nehmen können und wollen? Was hat mir gut getan? Was ging gar nicht und hat mich aus der Bahn geschmissen?

Diese Zeit ist für mich so kostbar, denn ich spüre schon frühzeitig, wann ich über meine Grenzen hinausgehe und anfange, einfach nur noch zu funktionieren. Klingt das einleuchtend für Dich?

Die konkreten Schritte meiner Weihnachts-Maaalzeit

Vielleicht hast Du nun auch Lust bekommen, Dir Deine eigene Maaalzeit zu gestalten und Dir die Adventssonntage mit Malen zu verschönern. Dann gehen wir doch miteinander mal die Schritte durch:

1. Rückblick
Nimm Dir Dein Art Journal (wenn Du nicht weißt, wie Du es selbst basteln kannst, hier erkläre ich es Dir hier) oder Du nimmst einfach ein Blatt mit gutem Aquarellpapier und schreibst Dir folgende Fragen auf. Beantworte Sie ganz ehrlich:

Was hat mich diese Woche so richtig gestört?
Was hat mir diese Woche die meiste Unzufriedenheit gebracht?
War etwas ungünstig geplant? Wenn ja, was?
Was war in dieser Woche das schönste Erlebnis?
Welche Tätigkeit war richtig schön für mich?
Was möchte ich nächste Woche wieder erleben?

2. Malen
Schau Dir die Ergebnisse an und lies Sie dir nochmal ganz in Ruhe durch. Achte auf Deine Emotionen und schreib Dir das positivste Erlebnis oder die Tätigkeit auf einen Extra Zettel. Fang dann an, in Dein Art Journal zu malen. Du kannst Dinge aus der Zeitung ausschneiden und aufkleben oder Texte, Symbole und Zeichen benutzen.

Male ganz intuitiv und beobachte dabei, welche Farben sich besonders schön und wohltuend für Dich anfühlen. Male und klebe so lange, bis es sich stimmig für Dich anfühlt und Du eine gewisse Form von Ruhe spürst. Das Bild muss Dir nicht super gefallen, sondern es ist ein Prozess, den Du hier durchläufst. Also bitte gar nicht erst mit Horst darüber diskutieren (Du bist neu hier und kennst meinen inneren Kritiker Horst noch nicht? Na sowas. Hier ist der lesenswerte Artikel dazu 😊).

3. Ausblick auf die nächste Woche
Die Wörter auf Deinem Extrazettel kannst Du nun benutzen, um sie noch einmal auf Deiner Art Journal Seite zu positionieren. Denn das ist es, was Dich in der vergangenen Woche in Deine größte Kraft, in Deine eigene Mitte gebracht hat. Davon möchtest Du in der nächsten Weihnachtswoche natürlich mehr haben, nicht wahr?

Schreib es Dir wirklich auf oder male es symbolisch und es wird sich in Dir festigen und Du merkst noch schneller, wenn Du wieder in einen Zustand der Hektik und Nervosität gerätst.

Am Ende Deiner Maaalzeit hast Du dann nicht nur aufgeschrieben, was in der letzten Woche passiert ist, sondern Du konntest Dich durch das Malen mit dem Erlebten verbinden und das Positive davon festigen.

So wird Deine Weihnachtszeit zu Entspannungszeit

Ich wünsche mir so sehr, dass alle Menschen und vor allem auch wir Frauen diese kostbare Vorweihnachtszeit wieder mehr nutzen, um in unsere weibliche Kraft zu kommen und sie als Geschenk zur Regeneration und Besinnung erkennen.

Denn was bringt es uns eigentlich, wenn nach außen alles schön aussieht, die Plätzchen gebacken, die Geschenke eingekauft, alles verpackt, das Essen vorgekocht ist und wir am heiligen Abend fast heulend am Tisch sitzen? NICHTS meine Schwestern!! Ja das mag für manche nun etwas übertrieben klingen, aber mir ging es nicht nur einmal so.

Ich schicke Dir also entspannte Grüße, atme tieeef durch, wenn es Dir zu hektisch wird und lass Dir von der äußeren Welt nicht vorschreiben, wie Deine Vorweihnachtszeit und Dein Fest auszusehen hat. Die Hauptsache ist, dass Du entspannt bist und hinter Dir selbst stehst. Oja, das werde ich in diesem Jahr auch tun, habe ich mir fest vorgenommen 🙂

Ich habe bewusst keine Plätzchen gebacken dieses Jahr…uiii tut das gut sich selbst treu zu sein:-)

Das Bild zu diesem Blogartikel habe ich an einem meiner Maaalsonntag gemalt. Wenn Du Lust hast poste gerne Deine Kraftbilder z. B. auf Instagram unter: #artschwestern

Schreib mir doch gerne, wie es Dir in der Weihnachtszeit geht und was Deine persönlichen Kraftquellen sind. Ich freue mich immer von Dir zu hören entweder per Mail an info@danisart.at oder auf Instagram, sowie Facebook: @dansiartwien

Eine wunderschöne, kraftvolle Zeit für Dich und Deine Lieben wünscht Dir

Dani


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